Pünktlich zum 120. Geburtstag der Berliner Bau- und Wohnungsgenossenschaft von 1892 eG ist die erste Smartphone-Applikation zu den Welterbsiedlungen der Berliner Moderne im App Store erhältlich. Grundlage ist der im letzten Jahr erschienene Architekturführer „Welterbesiedlungen Gartenstadt Falkenberg /Schillerpark-Siedlung“. Nähere Informationen zum Inhalt der App und wie Sie diese auf Ihr Smartphone laden können, erfahren Sie auf der Seite der
"1892" .
Anlässlich des 7. UNESCO-Welterbetages zeigten Senatorin Ingeborg Junge-Reyer und Landeskonservator Prof. Dr. Jörg Haspel am Beispiel der Siedlung Schillerpark im Wedding, wie die sechs Berliner Siedlungen der Moderne, die 2008 auf die Welterbe-Liste der UNESCO gekommen waren, zukünftig für Besucher erschlossen werden sollen.
Gemeinsam mit Baustadtrat Ephraim Gothe konnte die Berliner Bau- und Wohnungsgenossenschaft von 1892 eG am 5. Juni auch die umfangreichen Baumaßnahmen zur Aufwertung der Siedlung und des benachbarten Schillerparks vorstellen: die Promenaden, Spieleinrichtungen und die historische Plansche im Park sowie die Freianlagen der Siedlung, die denkmalgerecht saniert wurden.
Über die Neueröffnung der sanierten Plansche im Schillerpark freuten sich bei den sommerlichen Temperaturen nicht nur die kleinen Besucher. Von den berlinweit geplanten Informationsstelen zu den Welterbestätten wurden die drei ersten nun im Schillerpark eingeweiht.
Am 27. Mai haben die Bewohner unserer Welterbesiedlung Schillerpark gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzender unserer Stiftung Hans-Jürgen Hermann eine weitere Reise zu einer Welterbestätte in Deutschland unternommen. Ziel war die Stadt Goslar. Bei einem Altstadtspaziergang haben sich unsere Bewohner einmal angeschaut, wie es sich in anderen Städten mit Welterbestatus leben lässt.
Einen kleinen Bericht zur Fahrt und Impressionen finden Sie
hier.
Am 5. Juni zum Berliner Welterbe-Tag 2011 wird die sanierte Plansche im Weddinger Schillerpark eröffnet. Bei hoffentlich sommerlichen Temperaturen sind alle kleinen und großen Kinder herzlich eingeladen, mit dabei zu sein. Daneben werden die ersten Informationsstelen, die im Rahmen der touristischen Erschließung der Welterbestätten Berlins stadtweit aufgestellt werden, für die Welterbesiedlung Schillerpark feirerlich enthüllt. Mit dabei ist u.a. die Senatorin für Stadtentwicklung Ingeborg Junge-Reyer. Nähere Informationen finden Sie im
Einladungsflyer.
Gemeinsam mit dem Stadtwandelverlag wurde im Rahmen der Reihe "Die Neuen Architekturführer" eine Broschüre zu den Welterbesiedlungen Gartenstadt Falkenberg und Schillerpark-Siedlung der "1892" erstellt. Die Broschüre ist sowohl in englischer als auch deutscher Sprache im Handel und beim Verlag erhältlich. (48 Seiten, geheftet, Format 11 x 16 cm, ISBN: 978-3-86711-173-7)
Hier geht es direkt zur Bestellung beim Verlag.
Hier können Sie sich den Jahresbericht 2010 der Stiftung Weltkulturerbe Gartenstadt Falkenberg und Schillerpark-Siedlung der Berliner Moderne herunterladen.
Am 24. September haben die Bewohner unserer Welterbesiedlung Schillerpark gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzender unserer Stiftung Hans-Jürgen Hermann eine Tagesreise in den Harz unternommen. Ziel war die ebenfalls zum Welterbe gehörende Stadt Quedlinburg. Bei einem Altstadtspaziergang haben sich unsere Bewohner einmal angeschaut, wie es sich in anderen Städten mit Welterbestatus leben lässt.
Bei Interesse soll die Idee "Von Welterbe zu Welterbe" unsere Bewohner auch noch in andere Städten und Gemeinden führen. Einen kleinen Bericht zur Fahrt und Impressionen finden Sie
hier.
Hier können Sie sich den Jahresbericht 2009 der Stiftung Weltkulturerbe Gartenstadt Falkenberg und Schillerpark-Siedlung der Berliner Moderne herunterladen.
Anlässlich der ersten Berliner Stiftungswoche vom 1. bis zum 10. Juni 2010 fand am 5. Juni ab 14 Uhr in unserer Siedlung ein "Tag der offenen Tür" statt. Thema des Tages war
Vom Akazienhof in der Siedlung Am Falkenberg ging es mit Hans-Jürgen Hermann (Vorstandsvorsitzender der Stiftung), Katrin Lesser (Gartenbauarchitektin und Urenkelin des Planers der Gartenstadt Ludwig Lesser), Winfried Brenne (Architekt und Taut-Spezialist) und Claudia Templin (Architektin der Stifterin) zu Rundgängen in der Tuschkastensiedlung.
Auch andere Stiftungen gaben zur Stiftungswoche Einblick in ihre Arbeit und ihr Anliegen.
Das mediale Interesse für die jüngst zum Weltkulturerbe gekürten Siedlungen der Berliner Moderne ist groß. Und das nicht nur in Deutschland. Selbst das japanische Fernsehen hat ein Faible für das „Neue Bauen“ und für den Architekten Bruno Taut.
Taut floh 1933 aus Deutschland in die Schweiz und dann weiter nach Japan. Hier befasste er sich auch mit der Architektur seines Gastlandes, zum Beispiel mit den alten Bauernhäusern des japanischen Ortes Shirakawago. Diese stehen seit 1995 ebenfalls auf der Welterbe-Liste.
Das TV-Team verbrachte einige Tage in der „Tuschkastensiedlung“, interviewte die Bewohner und kehrte mit vielen Eindrücken und noch mehr Filmmaterial in die Heimat zurück.
Im Rahmen der Veranstaltungen zum Tag des offenen Denkmals überreichte Senatorin Ingeborg Junge-Reyer am 12. September je ein Zweitexemplar der Welterbeurkunde an den Bezirk Treptow-Köpenick und die
Berliner Bau- und Wohnungsgenossenschaft von 1892 eG.
Die feierliche Übergabe fand in der Gartenstadt Falkenberg statt. Im Beisein von Bewohnern und Mitarbeitern nahm Thorsten Schmitt, Vorstand der Berliner Bau- und Wohnungsgenossenschaft von 1892 und gleichzeitig Vorstandsmitglied der Stiftung Weltkulturerbe, die Urkunde entgegen.
Nach dem Sektempfang führten der Vorstandsvorsitzende unserer Stiftung, Hans Jürgen Hermann, und der Architekt Winfried Brenne viele Interessierte durch die „Tuschkastensiedlung“.
Am deutschen Welterbetag am 7. Juni 2009 wurde die Urkunde der UNESCO für die sechs Siedlungen der Berliner Moderne an das Land Berlin übergeben. Der Direktor des UNESCO-Welterbezentrums Paris, Francesco Bandarin, übergab die Dokumente im Roten Rathaus.
Foto: Landesdenkmalamt Berlin, Edmund Kasperski